Die Companion-App
In Entwicklung. Das Konzept steht, der Bau folgt. Grundlage ist die Gedächtnis-Infrastruktur von covey.
Der Companion ist eine eigenständige, optionale App: der Ort, an dem ein Mensch ablädt, was er im Kopf trägt — Ideen unterwegs gesprochen, Notizen, Dokumente — und daraus Kontext für seine Agenten macht.
Zweck: Kontinuität, nicht Selbstoptimierung
Das Ziel ist nicht das persönliche „zweite Gehirn", sondern die Kontinuität im Team: Vertretung, Urlaub, Onboarding. Rollenwissen, das geteilt ist, lässt Kollegen und Agenten übernehmen, wenn jemand nicht da ist.
Der Ablauf
- Abladen — unterwegs erfassen, mit der Stimme zuerst.
- Kuratieren — ein Kurator-Agent verdichtet das Rohe zu verlinkten Wiki-Seiten, erkennt Lücken und fragt nach.
- Füttern — freigegebenes Wissen fließt, zentral durchgesetzt, als Kontext in die Aufgaben der Agenten.
Datenschutz
Der Brain-Dump gehört dem Menschen. Privates bleibt privat vor anderen Menschen; eine Freigabe an die Abteilung ist eine bewusste Entscheidung, gesteuert vom Team-Lead. Kein Überwachungswerkzeug — der Companion dient der Produktivität der Person, nicht ihrer Kontrolle.
Sichtbarkeit
Gestaffelt: privat → abteilung → org. Der Team-Lead steuert das Geteilte, nicht das Private.
Warum das technisch aufgeht
Der Apparat existiert bereits: Das Wiki-Gedächtnis der Agenten ist genau dieses Modell — verlinkte Seiten, Vektorindex, Verdichtung. Der Companion setzt einen Menschen als Eigentümer an die Stelle des Agenten.