Schnellstart (Docker)
covey läuft als einzelnes Binary neben einer Postgres-Datenbank. Ohne Go, ohne Node, ohne lokale Postgres — Docker genügt.
Voraussetzungen
- Docker mit Compose-Plugin (
docker compose version≥ 2.x) - OpenSSL für den Master-Key (auf macOS/Linux vorinstalliert)
Installieren
git clone https://github.com/benjaminLedel/covey.git && cd covey
cp .env.example .env
echo "COVEY_MASTER_KEY=$(openssl rand -hex 32)" >> .env
docker build -f Dockerfile.sandbox -t covey-sandbox:latest .
docker compose up -d --build
Dann http://localhost:8494 öffnen, Login admin@covey.local / covey-admin (änderbar in der .env über COVEY_ADMIN_EMAIL / COVEY_ADMIN_PASSWORD).
Der COVEY_MASTER_KEY ver- und entschlüsselt alle hinterlegten Secrets. Geht er verloren, ist jedes hinterlegte Credential unlesbar — die .env gehört gesichert und nicht ins Git.
Warum der Image-Build eine eigene Zeile ist
Alles außer docker build dauert Sekunden. Diese Zeile baut den Container, in dem ein Agent arbeitet (Claude Code, chromium, eine Node- und Java-Toolchain) und braucht ein paar Minuten.
Zum Umsehen kann man sie weglassen: Die Plattform startet, die Oberfläche funktioniert, Agenten und Configs lassen sich anlegen. Erst der erste Lauf scheitert dann — und sagt auch, woran. covey prüft das beim Start und meldet es in den ersten Schritten auf der Agenten-Übersicht.
Was docker compose startet
db— PostgreSQL mitpgvector.bootstrap— legt einmalig Organisation, Admin, Demo-Agent und dessen Arbeitsplatz an (idempotent) und beendet sich.covey— die Control Plane: API + Orchestrator + eingebettete Admin-UI auf Port 8494. Migrationen laufen beim Start automatisch.
Zwei Dinge tragen dabei die Sandbox-Isolation und gehen beim Anpassen leicht verloren: der Docker-Socket im covey-Container (er startet jede Sandbox als Geschwister-Container) und ein Datenverzeichnis unter identischem Pfad auf Host und im Container (die Agenten-Homes werden vom Host-Daemon gemountet).
Der erste Agent
Nach dem Login führt die Einrichtung durch drei Fragen, jede überspringbar: die Engine und ihr Zugang — bei Claude Code das Secret anthropic_api_key (API-Schlüssel) oder claude_code_oauth_token (Abo-Konto, Token einmalig mit claude setup-token erzeugen), geprüft bevor er gespeichert wird —, dann drei Sätze darüber, was Ihr Unternehmen macht, und zuletzt die Personalabteilung: ein Agent, dessen Aufgabe es ist, die anderen zu entwerfen.
Danach ist Neuer Agent → Ausschreibung der kürzeste Weg zur ersten Kollegin: in ein paar Sätzen beschreiben, was sie tun soll. Was dabei herauskommt, ist ein Entwurf — er arbeitet erst, wenn Sie ihn einstellen. Der Demo-Agent, der nach dem Login bereitsteht, ist bereits eingestellt und läuft, sobald der Zugang steht.
Die Checkliste Erste Schritte auf der Agenten-Übersicht führt den Weg zu Ende; sie liest den tatsächlichen Zustand der Organisation und verschwindet, wenn alles erledigt ist.
Lieber das blanke Binary?
curl -sSL https://raw.githubusercontent.com/benjaminLedel/covey/main/installer/install.sh | sh
Holt das passende Binary aus dem neuesten Release und prüft die SHA-256-Summe. Die Control Plane braucht dann noch PostgreSQL (mit pgvector) und Docker für die Sandboxen; das Skript nennt die verbleibenden Schritte.
Weiter
- Den ersten Agenten anlegen — vom Credential zum ersten Lauf
- Betrieb & Deployment — HTTPS, Sicherungen, Updates
Häufige Fragen
Welche Ports braucht covey?
Einen: 8494 für API und Oberfläche. Postgres läuft im Compose-Setup auf dem internen Netz und muss nicht nach außen. Die Sandboxen brauchen keinen eingehenden Port — sie rufen die Control Plane von sich aus.
Warum dauert der Sandbox-Image-Build so lange?
Weil in dem Image der Arbeitsplatz eines Agenten steckt: Claude Code, git, ripgrep, chromium für den Browser, dazu eine Node- und Java-Toolchain und Build-Werkzeuge für native npm-Pakete. Das sind einige Gigabyte, und sie werden einmal gebaut, nicht bei jedem Lauf.
Kann ich covey ohne den Image-Build ausprobieren?
Ja — die Plattform startet, die Oberfläche funktioniert, Agenten und Konfigurationen lassen sich anlegen. Nur der erste Lauf scheitert dann, und zwar mit einer Meldung, die genau das sagt: beim Start im Log und in der Checkliste auf der Agenten-Übersicht.
Was passiert, wenn ich den COVEY_MASTER_KEY verliere?
Dann ist jedes hinterlegte Secret unlesbar — der Schlüssel ver- und entschlüsselt sie mit AES-GCM. Es gibt keine Hintertür. Sichern Sie die .env, und behandeln Sie den Schlüssel wie ein Datenbank-Passwort.
Läuft covey auf einem Raspberry Pi oder auf ARM?
Die Binaries gibt es für linux/amd64, linux/arm64 sowie macOS in beiden Architekturen. Entscheidend ist weniger die Architektur als der Arbeitsspeicher: In jeder Sandbox laufen eine Node-Runtime und je nach Aufgabe ein chromium.